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FileVault komplett

Man möchte als Laptobenutzer so viele Daten wie möglich bei haben, gleichzeitig lange Akkulaufzeiten, und am liebsten ganz ausfallsicher sein. Achso, und im schlimmsten aller Fälle möchte ich auch das niemand meine Daten auslesen kann – es muss also alles verschlüsselt werden. Ohne dass ich davon im Alltag genervt werde – is klar, oder? 😉 Hier also mal meine bisherigen Erfahrungen zu einem sicherem Setup am Laptop.

  • SSD als Hauptplatte, 256GB reichen für das OS und den UserOrdner
  • HDD mit 500GB für Datenintensive Dinge wie Bilder, Videos, Musik, etc. anstelle des CD-Laufwerk – das benötige ich alle Jubel Jahre mal und hab dann ein externes für wenig Geld.

Mit der SSD erhöhe ich den die Arbeitsgeschwindigkeit im allgemeinen ganz enorm, und mit der 500 GB HDD (hatte ich eh „rumliegen“) kann ich in Ruhe alle Daten dabei haben, die ich benötige, ohne mich mit externen Festplatten rumärgern zu müssen.

Problem: die HDD ist immer noch ein zu hörendes Ausfallrisiko und macht den Laptop empfindlich – auch dort muss eine SSD her. Dies wird auch demnächst passieren – die Preise für 500GB SSDs mit TLC[1] liegen derzeit bei ca. 300,-

Soviel zu den Festplatten an und für sich – nun aber zu einem noch viel spannenderem Thema: Verschlüsselung. In MacOSX gibt es eingebaut das sogenannte FileVault mit dem die Hauptfestplatte verschlüsselt wird – es entstehen dabei keine bemerkbaren Geschwindigkeitsverluste und auch der Komfort leidet nicht. Denn bis auf nun zwei anstatt einer Passwortabfrage beim Systemstart bleibt alles beim alten. Die zweite verbaute Festplatte ist jedoch nicht verschlüsselt. Wie kann man diese nun auch bequem verschlüsseln, und das am besten ohne zu formatieren? In MacOSX gibt es dazu im Terminal einen Befehl, der dies bequem übernimmt:

!!! ACHTUNG !!! Bei folgendem Befehl können Daten verloren gehen! Ein Backup ist vor dem nächstem Schritt unerlässlich. !!! ACHTUNG !!!

diskutil cs convert /Volumes/FESTPLATTE -passphrase Sobald dieser mit Enter gestartet wurde, fragt er noch zweimal nach einem Passwort und verrichtet danach im Idealfall seinen Dienst. Mit diskutil coreStorage list kann man sich danach den aktuellen Stand der Verschlüsselung ansehen.

Footnotes    (↵ returns to text)

  1. SLC = SingleLayerCache; MLC = MultiLayerCache; TLC = TripleLayerCache. Diese Bezeichnungen geben an, wie viele Zustände pro Speicherzelle eine SSD speichern kann. Je mehr Zustände pro Zelle gespeichert werden, desto mehr Speicherkapazität ist vorhanden bei niedrigem Preis, gleichzeitig steigt jedoch die potenzielle Ausfallquote. Dies wird jedoch durch Erfahrung und Optimierung mit der Zeit durch die Herstelle minimiert.
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von

Ludwig Schuster

Sonntagskind und Baustler. Kaffee kann man selber rösten und analoge Fotos kann man mit Kaffee entwickeln. Achja, und Fahrräder baut man auch selber zusammen. Schreibt auf Brennpunkt-F! übers nicht-kochen.

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